Zu Besuch bei unserem Zuchtfreund Roby Lung.


Wenn ich mir estwas in den Kopf gesetzt habe, so versuche ich es auch durch zu ziehen. Dazu gehörte ein lange versprochener Revanche-Besuch bei Roby Lung im Elsass, der für 2016 vorgesehen war.

So geschah es, das Christian, Samu und ich am 21. Dezember, kurz vor Weihnachten aufbrachen,  nicht wie damals die 3 heiligen Könige aus dem Morgenland, um das Christkind zu suchen , sondern um unserem versierten Wienerzüchter und Flugrichter, Roby, im heimeligen Ingwiller einen Besuch abzustatten.

Wir  haben das Baselbiet bei strahlendem Sonnenschein hinter uns gelassen, um dann ab Basel nur noch eine dicke, neblige Wolkendecke über uns zu haben.

Dafür wurden wir dann von Roby und seiner charmanten Doris in ihrem pittoresken Heim, ganz herzlich empfangen.
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Uns interessierten natürlich zuerst die Anlage, die ich bis dahin nur von Bildern kannte, Ja da könnte man fast neidisch werden, ob dem Platz, der da dem Züchter und vor allem den Tauben zur Verfügung steht.

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An Gesprächsstoff fehlt es, wie wir wissen, bei unserem Hobby,  nie. So wurde von Anfang an eifrig diskutiert.

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Ein Zucht-Abteil mit wunderschönen Wiener Hochfliegern, denen wirklich viel Raum zur Verfügung steht.

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Hier ein Abteil mit den Schwarz-gespitzten oder Geschwingten. Ein sehr attraktiver Farbenschlag der allen sofort ins Auge stach. Wiener Hellstörche, die mir zum Teil bekannt erschienen. Roby und ich haben nämlich letztes Jahr 3 Paare getauscht.

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Die roten Ciung, eine rumänische Flugtaubenrasse.

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Roby hat das Objekt, an dem ich schon lange herum studierte! Eine um die eigene Achse, drehbare Liege, die es erlaubt ohne aufzustehen, seine Position zu ändern um so seinen Tauben immer folgen zu können. Es fehlt nur noch die elektronische Steuerung und die zugehörige App auf dem Smartphone.

Nach einem herrlichen Mittagessen zu fünft,  in einer, in der Nähe, gelegenen Beiz, ging’s dann in die oberen Gefilde des Wohnhauses.dsc_1469

Im Estrich des typisch elsässischen Fachwerkhauses sind die Jugtauben oder die Flieger untergebracht.

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Ein Dachausflug wie wir ihn auch von alten Illustrationen kennen.

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In diesen blitzsauberen Estrich-Abteilen, aus denen die Flugtauben, Stich für Stich, in den gemeinsamen Abflugkasten geleitet werden können, haben wir nur ganz hübsche Wiener und einige Ciung, Robys Zweitrasse, angetroffen.

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Wie immer wenn es schön und interessant ist, verging die Zeit nur zu schnell und wir starteten zurück ins Baselbiet. Natürlich wie fast schon üblich, mit etwas Lebware im Kofferraum.

Vielen Dank Roby und Doris für den schönen Tag, den ihr uns da beschert habt. Wir kommen gerne wieder, wenn die Tage länger sind!